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Ein paar Stunden im Industriequartier in Aarau. Ein Paradies für Fotografen, mit diversen Details. Es ist sicher nicht das letzte Mal, dass ich an diesem Ort diverse Dinge ablichte! Wenn man mit den Fixies unterwegs ist (meines ist das schwarz-weisse) findet man immer wieder neue Locations, die man untersuchen kann und will. In einem solchen Quartier gehört halt ein wenig Dreistheit, Ehrgeiz und Dehnbarkeit dazu.
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Fixedgear Bikes (Fixies): Die Rechtslage

Fixies leben von ihrem Minimalismus. Es ist jedoch so, dass gewisse Dinge an jedem Fahrrad angebracht werden müssen, um legal auf den Strassen unterwegs zu sein. Bis jetzt erkannte die Polizei den neuen Trend nur schlecht und weis selbst nicht recht, auf was sie achten müssen. Um dies zu testen fragte ich die Kantonspolizei Aargau nach den Mindestanforderungen eines Fahrrades. Die Antwort war simpel: “Sehen sie zu, dass sie Licht an ihrem Velo haben” Für weitere Informationen müsse er nachfragen und mir später Bescheid geben. Er verwies mich dann auf die Homepage admin.ch mit den “Verordnungen über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge”

Ich möchte mit diesem Eintrag versuchen die Mindestanforderungen (Bremsen, Licht, etc.), Sanktionen (Ordnungsbussen, ordentliches Strafverfahren) und juristischen Verweise darzulegen um den Fixie-Fahrern das Leben zu erleichtern.

Zuerst stolperte ich über einen aktuellen Bericht der Zeitung “Beobachter”:

Auf die Dinge, die zu Ordnungbussen führen (Glocke, Pneu, Licht, Reflektoren, Schloss) möchte ich nicht genauer eingehen. Wichtig werden diejenigen Sachen, die zu “ordentlichen Strafverfahren” führen: Mangelndes Bremssystem und Fehlende Rahmennummer.

Mangelndes Bremssystem: Dies stellt ein grosses Problem für die Fixie-Szene dar. Es ist Teil der Faszination auf die Bremsen zu verzichten und alleine durch das Blockieren der Pedalen das Hinterrad zum Stillstand zu bringen. Dies schneidet sich leider mit den Verordnungen über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge:

(7. Titel, 2. Kapitel) Art. 214 Räder und Bremsen
"Abs. 1: Die Räder müssen geeignete Luftreifen oder andere, etwa gleich elastische Reifen haben; das Gewebe dard nicht sichtbar sein.
Abs. 2: Fahrräder müssen mit zwei kräftigen Bremsen versehen sein, von denen die eine auf das Vorder- und die andere auf das Hinterrad wirkt.”

Wir sehen also, dass für jedes Rad eine Bremse existieren muss, wie es der Bericht vom “Beobachter” (siehe oben) aussagt. Die Frage die sich nun stellt ist: Ist eine starre Nabe (fixedgear) eine Bremse im Sinne der StVZO? Können wir diese Frage bejahen, so reicht bei einem Fixie eine Vorderbremse aus, um zwei unabhängig von einander funktionierende Bremsen am Fahrrad zu besitzen. Die deutsche Strassenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) sagt folgendes aus:

(Teil B (III), Kapitel 3) §65 Bremsen
"Abs. 2: Als ausreichende Bremse gilt jede am Fahrzeug fest angebrachte Einrichtung, welche die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu vermindern und das Fahrzeug festzustellen vermag."

Dieser Paragraf lässt viel Spielraum für Interpretation ob nun die starre Nabe als Bremse gilt. Ausserdem habe ich in der Schweiz Definition gefunden, welche ausdrücklich erklärt was eine Bremse ist. Es gibt jedoch einen Gerichtsfall aus Bonn (spiegel.de berichtet), der genau dies bestätigt: Fahrrad-Urteil: Gericht erkennt Fixie-Antrieb als Bremse an

Die Antwort fällt mit ja aus. Das Problem dabei ist nur, dass dies jedes Gericht für sich entscheiden muss. Es gibt also leider keine feste Regeln oder Gesetze, die dies bestätigen. Man sollte sich jedoch auf den Fall in Bonn berufen und den Polizisten freundlich erklären, weshalb die fixierte Kette als Bremse dient. Jedoch ist ohne eine Vorderbremse der Rechtsstreit nicht zu gewinnen (siehe Art. 214 Abs. 2)

Fehlende Rahmennummer: Das Problem ist, dass viele ältere Fahrräder keine Rahmennummer aufweisen oder nach dem Lackieren (und/oder Sandstrahlen) nicht mehr zu erkennen sind. Die Verordnungen über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge sagt jedoch aus:

(7. Titel, 2. Kapitel) Art. 213 Allgemeines, Abmessungen, Kennzeichnung
"Abs. 2: Am Rahmen des Fahrrades muss eine leicht feststellbare, individuelle Nummer eingeschlagen und der Name des Herstellers oder der Name der Herstellerin oder eine Marke unverwischbar aufgetragen sein"

Es ist also laut Gesetz obligatorisch eine solche Identifikationsnummer zu besitzen. Wie dieses Gesetz im Vollzug aussieht, weis niemand so recht, da zB. bei neuen Carbon-Rahmen die Nummer nicht eingeritzt wird weil dies den Rahmen beschädigen könnte. Oder bei vielen alten Fahrrädern die “Rahmennummer” 3959 lautet, da es einen Gepäckträger-Hersteller Namens GSGE gab (3959 erscheint wenn man GSGE auf dem Kopf liest). Ergo ist es fast unmöglich dieses Gesetz umzusetzen. Es ist aber auf jeden Fall so, dass ohne eine Identifikations-Nummer das Fahrrad bei einem Diebstahl kaum wieder gefunden wird und ev. auch den Versicherungsschutz verliert. Ich habe von Berichten gelesen, die einen Kleber versteckt auf das Bike anbrachten (mit Adressdaten oder “eigener” Rahmennummer) um so der Polizei bessere Hinweise zu liefern.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass ein klassisches Fixie (aber mit Voderrad-Bremse) ausreichen sollte um auf den Strassen legal zu fahren. Durch die Unwissenheit der Polizisten kann man jedoch schnell Gefahr laufen, sich eine Busse einzufangen. Erklärt den Beamten was es mit dem Fixie-Fahren auf sich hat. Des Weiteren empfehle ich euch, die juristischen Quellen zitieren zu können um nicht den Eindruck der Unwissenheit zu präsentieren. Bedenkt aber immer, dass dieses Verhalten auch schnell arrogant wirken kann. Gute Kommunikation ist der Schlüssel.

Viel Spass beim Fahren, ich hoffe ich konnte euch weiter helfen!
Bei Ergänzungen meldet euch bitte! 

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